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Multiplikatoren finden

Theoretisch eine gute Idee, aber praktisch nicht umsetzbar

Als wir den Antrag an Aktion Mensch geschrieben haben, erschien uns die Maßnahme "Multiplikatoren finden" nicht nur schlüssig, sondern auch gut umsetzbar. Die Idee war, rund 20 Menschen in Schneverdingen zu finden, die sich gerne über Inklusion und Barrierefreiheit informieren und schulen lassen wollen. Die Inhalte der nutzbaren Vorträge, Schulungen und Workshops sollten von diesen potentiellen Fachleuten selber gewählt werden. Auch den Umfang, die Zeitpunkte sowie die Häufigkeit wollten wir in die Hände der angehenden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren legen.

Zielsetztung war es, so fundiertes Wissen in die Bevölkerung zu bringen. Die Multiplikatoren sollten keine eigenen Schulungen oder Vorträge halten, sondern sich bei Gelegenheit in Gespräche einbringen, um die Halbwahrheiten, die oftmals in Zusammenhang mit Inklusion geäußert werden, richtig zu stellen oder eigene Impulse zu setzen.

Die Rechnung, die wir uns in der Theorie aufstellten, lautete wie folgt: 20 Multiplikatoren mit einem Bekanntenkreis von je rund 200 Personen (Arbeit, Freunde, Familie, Freizeit, etc.) ergeben 4000 Schneverdinger, die die Möglichkeit hätten, direkt von dem angehäuften Wissen zu profitieren. Frei nach dem Motto: Ich kenne jemanden, der jemanden kennt...

Leider haben wir in der Projektgruppe erkennen müssen, dass es sich als sehr schwierig gestaltet, entsprechende Menschen zu finden und dafür zu begeistern. Dementsprechend haben wir uns dazu entschlossen, dieses Projekt abzuschließen und unsere Energie in die anderen Bereiche fließen zu lassen.

Wir betrachten es nicht wirklich als gescheitert, weil wir trotzdem entsprechende Schulungen anbieten werden und großflächig dafür werben werden. Allerding haben wir wohl die Messlatte alleine schon mit der Begrifflichkeit zu hoch gelegt, so dass sich die Menschen unserer Meinung nach damit zu verpflichtet gefühlt haben.